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Ein Ende der Corona-Pandemie ist nicht in Sicht und das führt auch im IT-Bereich zu rückläufigen Investitionen. Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG) hat vor diesem Hintergrund eine Mitglieder-Umfrage durchgeführt, um die Ist-Situation im DACH-Raum näher zu beleuchten.

Wie bereits im vergangenen Jahr, hat die DSAG ihre Mitglieder auch im “Corona-Jahr” 2020 zum Stand der Digitalisierung befragt. Die Online-Umfrage aus dem Sommer dieses Jahres bestätigt ein Bild, das sich durch fast alle Branchen zieht: 74 Prozent der Befragten gaben an, der Umsatz ginge zurück bzw. stark zurück. Lediglich 19 Prozent haben keine Umsatz-Veränderungen wahrgenommen. 7 Prozent verzeichneten sogar einen steigenden bzw. stark steigenden Umsatz. Obwohl die IT-Budgets teilweise schrumpfen, ist die Krise aber auch Schubkraft für die Wahrnehmung von Digitalisierungslücken.

“Der Zug der Digitalisierung fährt, die Unternehmen haben erkannt, wie wichtig das Thema ist und kommen voran. Dabei bewegen sie sich jedoch in einem Spannungsfeld aus sinkenden Umsätzen, massiv schrumpfenden IT-Budgets bei gleichzeitig höheren Anforderungen durch die Digitalisierung”, so Marco Lenck, Vorstandsvorsitzender der DSAG.

Ein einfaches Beispiel dazu: Arbeiten die Mitarbeiter aus Vertrieb und Einkauf plötzlich nicht mehr im Büro, sondern in den privaten vier Wänden, dann müssen sie zwangsläufig digitalen Zugriff auf ihre Dokumente bekommen. Existieren nach wie vor Papierprozesse, kann sich das schnell schwierig gestalten. Besonders die Rechnungsbearbeitung fällt ins Gewicht, denn zu spät freigegebenen Rechnungen bedeuten zusätzliche Kosten und ggf. den Verlust von Skonto-Vorteilen. Auch ausgehende Bestellungen sind kritisch zu betrachten. Langwierige Bearbeitungszeiten führen im schlimmsten Fall zum Stillstand in anderen Abteilungen.

 

Prozesse. Einfach. Besser.

Weniger Geld, aber bessere Ergebnisse – kann das funktionieren? Um an dieser Stelle eine etwas abgewetzte, aber deswegen nicht weniger korrekte Weisheit wiederzugeben: Krisen bieten Chancen. Oder etwas flapsiger formuliert: Not macht erfinderisch. Denn mit weniger Budget, kommen auch Entscheider in größenbedingt eher starren Unternehmensstrukturen zu dem Schluss, dass an der Effizienzschraube noch gedreht werden könnte.

72 Prozent der Befragten antworteten auf die Frage nach dem größten Handlungsbedarf aufgrund der Pandemie hinsichtlich der Digitalisierung im SAP-Kontext mit “Effizienzsteigerung bestehender Prozesse”. Im Vergleich dazu benannten in der DSAG-Jahreskongress-Umfrage 2019 nur 62 Prozent der Befragten “Effizienzsteigerung” als den Bereich mit der größten Auswirkung durch die digitale Transformation.

Beide zunächst kontroversen Aspekte – geringeres Budget und höhere Anforderungen – lassen sich aus Sicht der CSK hervorragend unter einen Hut bringen, wenn man die Kosten-Nutzen-Rechnung einen Schritt weiterdenkt. Als Prozessberater helfen wir unseren Kunden im Vorfeld dabei, historisch gewachsene Prozesse zu entwirren. Im Anschluss nutzen wir unsere agile VIROCK-Implementierungsmethode um SAP-Lösungen für die Bereiche Purchase2Pay und Order2Cash innerhalb kurzer Zeit produktiv zu setzen. Die komplette Digitalisierung der Prozessketten spart wiederum Zeit und Kosten.

Investieren um zu sparen und um ein reibungsloses Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen! 

Noch Fragen? Gerne! Unseren Geschäftsführer Stephan Kaup erreichen Sie unter stephan.kaup@consult-sk.de oder unter +49 571 78343510