Die CSK hat seit dem 1. September 2020 ein neues Team-Mitglied. Sie unterstützt uns zukünftig in der Anwendungsberatung und -entwicklung. Wir haben uns mit unserer neuen Mitarbeiterin zusammengesetzt und genauer nachgefragt…

Merna Nassif hat in diesem Jahr das Abitur an der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule in Minden absolviert und durch Info- und Schnuppertage sowie Beratungstermine versucht herauszufinden, ob der Bereich Informatik in ihre zukünftige Wirkungsstätte darstellen könnte. Nachdem sich die 21-Jährige im Rahmen eines zweiwöchigen Praktikums bei der CSK ein Bild von der Arbeit einer SAP-Anwendungsberaterin und -entwicklerin verschafft hat, dauerte es nicht mehr lange bis zu dem beiderseitigen Entschluss: Der Sache gehen wir weiter nach!

Seit dem 1. September 2020 unterstützt uns Merna nun regelmäßig, während Sie gleichzeitig ein Duales Studium an der FOM in Hannover absolviert, um den Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik zu erhalten.

Merna, wie kam das Interesse für Informatik und Technologie zustande?

Leider entwickelte sich das große Interesse an dem Bereich Informatik erst seit dem letzten Jahr und ich konnte daher auf Grund des langen Schultages kein Praktikum machen. Jedoch versuchte ich durch mehrere Infotage, Schnuppertage und Beratungstermine mir einen Einblick zu schaffen, was mir sehr gut gelungen hat. Dadurch wurde mir klar, wie interessant, vielseitig und entwicklungsfähig diesen Studiengang ist. In fast allen Bereichen geht es heute nicht mehr ohne Informatik.

Trotzdem konnte ich mich nach dem Abi immer noch nicht entscheiden, was ich genau studieren möchte. Informatik stand fest; jedoch konnte ich die unterschiedlichen Studiengänge, die unter Informatik fallen, nicht voneinander abgrenzen. Ob es ein pures Informatikstudium, Wirtschaftsinformatik, Angewandte Informatik, IT Security oder Medieninformatik sein sollte, war die große Frage. Mir fehlte eine praktische Erfahrung, um mich für die richtige Studienrichtung zu entscheiden.

Durch euren Auszubildender Amir Saeidkhah wurde ich auf die CSK aufmerksam geworden und ich durfte mich für ein zweiwöchiges Praktikum bewerben, was auch schnell und problemlos geklappt hat.

Zu unserer Freude hast du dich jetzt für Wirtschaftsinformatik entschieden. Was hat deine Entscheidung beeinflusst?

Wirtschaftsinformatik kam für mich vor dem Praktikum kaum in Frage. Über die zwei Wochen hat das CSK-Team mit der tollen Praktikumszeit mich von dem Bereich Wirtschaftsinformatik begeistern können. Schon nach der ersten Woche war mir klar, dass Wirtschaftsinformatik die richtige Entscheidung für mich ist. Diese Kombi zwischen Entwickeln, aber auch immer mit Firmen und Menschen zu arbeiten, hat mir sehr gefallen und ich fand, dass es zu mir und zu meinen Stärken passt.

Mein Plan war es ursprünglich nicht, dass ich hier in Minden bleibe. Ich wollte mein Studium im Ruhrgebiet absolvieren. Aufgrund des tollen und freundlichen Arbeitsklimas, was in dem Betrieb herrschte, konnte ich das Angebot mit dem Dualen-Studium nur annehmen und meine Pläne umändern 😊

Schön, dass wir dich überzeugen konnten :). Wie oft haben wir dich denn in unserem Büro vor Ort, wenn du gleichzeitig studierst?

Drei Tage pro Woche bin ich im Betrieb. Freitag und Samstag absolviere ich meine berufsbegleitenden Kurse an der FOM in Hannover.

Wir haben bei der CSK eine übersichtliche Teamgröße und arbeiten daher häufig eng zusammen. Daher spielt es über die fachliche Eignung hinaus eine große Rolle für uns, ob ein Bewerber oder eine Bewerberin auch als persönlicher Charakter zu uns passt. Daher noch eine persönlichere Frage: Wenn du eine berühmte Persönlichkeit treffen könntest (lebendig oder verstorben), wer wäre das?

Magdi Yacoub: Er ist ein ägyptisch-britischer Chirurg. Er ist nicht nur ein sehr bekannter Chirurg, sondern er hilft sehr vielen Kindern und Menschen, die unter Krebs oder Herzproblemen leiden und sich solche Operationen nicht leisten können. Yacoub gründet sehr viele Hilfsorganisationen, die diesen Menschen das Leben retten. In armen Länder wie Ägypten sterben sehr viele Menschen, weil sie sich Vieles nicht leisten können.

Für mich ist es sehr wichtig, dass jeder versucht in seinem Bereich hilfsbedürftigen Meschen zu helfen, auch wenn es was sehr Kleines ist. Wenn jeder in seinem Umfeld eine Kleinigkeit ändert, werden wir eine viel bessere Welt haben. Über die Schulzeit habe ich Kinder, die Sprachprobleme hatten, mit Nachhilfe unterstutzt. Auch für Familien, die noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben, dolmetsche ich sehr oft.

Vielen Dank, liebe Merna, dass wir dich etwas “ausquetschen” durften! 🙂 Wir wünschen dir eine tolle und erfolgreiche Zeit!